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Mittwoch, 12. Juni 2013

Nacktschnecken


Nacktschnecken haben ja was faszinierendes. Sie haben ein klares Ziel, naja, eigentlich zwei Ziele im Leben: fressen und vermehren. Dabei verringern sie die Ernte von mir und vermehren potentiell meinen Ärger.
Dieses Jahr ists extrem: viel Nässe, viele Verstecke und eine Beate, die bei dem Wetter zu selten im Garten war, um Nacktschnecken abzulesen. Und so sammle ich im Durchschnitt 100 Nacktschnecken an einem Abend, bringe sie um und finde meistens nach dem Gemetzel noch weitere, die dann diesen Abend überleben. Bisschen inkonsequent muss ich sein... Ach ja, ich überbrüh die mit kochendem Wasser. Das geht schnell und ich hoffe, sie leiden weniger als wenn ich mit Salz oder Schere... Aber glücklich bin ich mit dieser Massenmordserie auch nicht.

Ach ja: Irrtümer...
-> Nacktschnecken kriechen nicht über Kiefernnadeln: Vergesst es. Damit sind unsere Gartenwege belegt und da sammle ich die Rennschnecken ein...
-> Nacktschnecken kriechen nicht über Kupfer: wir haben im Garten zwei Kupferrohre vom Bau und da leben die innen drin und dazwischen.

Freitag, 7. Juni 2013

Es gibt grad keine Aufgabe für mich...

Sfz. Beim Sandsackwerfen (irgendwie wars das wirklich) hab ich mir gestern meine Schulter zum zweiten Mal irgendwie überlastet, ich blöde Nuß. Also mach ich heute fast nix. Hab auch das Sensen sein lassen und brav den rasenmäher genommen. Aber ich hab Hummeln im Po, bekam aber gerade die Info, dass es für mich wirklich nix zu tun gibt. Mäh. Also bloggen.
Teil 1: 6.6.2013

Und hier nun Teil zwei. Ich hab da ein Bild für euch. Wir sind am Abend (gestern) hoch auf die Bosel gefahren. Irgendwie als Tagesabschluss geplant, auch, um das alles irgendwie zu begreifen. Ich stand vormittags noch in Meißen und konnte es nicht fassen. Ich krieg das nicht in meinen Kopf. Mein bauch weiß längst, wie furchtbar alles ist. Und ich bin unendlich dankbar, dass wir auf dem Trockenen leben! 


Zur Erklärung.
Das ist der Boselblick. Die Deutsche Bosel (Boselspitze (183 m ü. NN) ist ein Granitfelsen, der bei Sörnewitz (liegt zwischen Radebeul und Meißen) das Elbtal einengt. Das heißt, bis hierher ist das Elbtal richtig breit (Elbtalkessel 10 km) und rechts unter meinem Standpunkt sind es dann noch (ha, ich und schätzen...) vielleicht 600m? Auf jeden Fall passen in Friedenszeiten dort zwei Straßen, bisschen Wiese und die Elbe durch, jetzt nur noch der Strom.
In Sörnewitz unten am Bildrand könnt ihr die überflutete Straße Richtung Meißen erkennen. Dann ist ein Bereich rechts der Straße nass, links der Straße trocken, weil erhöht. Die Verbindung zwischen Sörnewitz und Brockwitz ist dann wieder überflutet.
Brockwitz: da ist die Niederseite (also unterhalb der Straße) überflutet. In der Bildmitte sind waagerecht Baumreihen zu erkennen, das sind Wiesen. Und an deren Ende fließt sonst die Elbe. Auf der rechten Bildseite genauso: die Büsche und Bäume stehen sonst auf dem Trockenen.
Das sieht alles ziemlich ruhig aus, die Elbe hat auch Platz. Aber in Meißen, wo sich das Wasser nur wenig verteilen kann (eben ausschließlich in die Altstadt und das Triebischtal hoch) , ist es ein deutlich heftigeres Bild.

Freitag, 31. Mai 2013

Strick/Spinnprojekte Update

 Spinnprojekt Atlantikurlaub. Ich bräuchte nochmal soviel Wolle... leider hab ich die Mischung nicht notiert... ist von MelinoLiesl
2ply. und weitgehend farblich ausgewogen, weil ich den Kammzug geteilt hatte. Naja, wie gesagt, ich bräuchte nochmal so einen.
 Lalas Tuch. Mein erstes. Eigentlich einfach, aber es zieht sich, weil ich zu kleine Nadeln genommen habe ziemlich eng stricke. Aber ich kann jetzt auch locker und so wächst es doch langsam. Und weil ich die Farbe irgendwie doch bisschen über hatte nach einer Weile, durfte...
 ...dieses Tuch noch auf die Nadeln. Gleiches Pattern, aber eine wunderbunte Wolle von Kirsten.
und das gelbe Elend. Ich brauchte Sonne. Hatte noch dicke, wirklich dicke Wolle von meinen ersten Spinnversuchen da und die durfte ran. Bis zum Winter ist der auch fertig.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Woholle

Wolle, der letzte Kammzug, ein pink-lila-oranges-gelbe-weißes Monster von Monika (etherischeoele) - da knallen die Farben so schön - spinnt sich supersoft genial. ich guck nicht hin, sondern guck fern, weil die Wolle mir aus der Hand wandert als wäre sie dafür geboren. Ich habe den Kammzug (von dem es noch eine nummer 2 gibt) in vier Teile geteilt und ihn etwas entzerrt. Schöööön. Und dieses Mal habe ich, weil nicht nicht wie immer Navajozwirnen wollte, genau die Wollmengen geteilt, dass ich dann zwei Spulen zum Zwirnen habe (daran gedacht hatte ich etwas spät, naja, hab halt immer gehäkelt beim Zwirnen)... An was man alles denken muss, tststs. Schade, dass ich hier keine Lehrmeisterin im Freundeskreis habe...

Mittwoch, 29. Mai 2013

Chaos. Sfz

Da hatte ich die blogs zusammengelegt, dann wieder auseinander gepfrimelt, wollte das kiepenkram-blog wieder beleben, da sind die Leserinnen alle im alten blog geblieben und blogger hat dem alten blog gleich mal eine neue Adresse verpaßt. So ein Chaos. Jetzt hoffe ich auf den Umzug derer, die hier weiter mitlesen wollen und werde das alte blog dann in einem Monat vom Netz nehmen. Sowas.

Aber ich habe gemerkt, dass es doch soviele Bereiche gibt, die ich dann doch ordentlich voneinander unterscheide, dass mehrere blogs günstiger sind. So ist das mit schwerstmehrfachbegabten Menschen. lol ;)

Spinn/Stricktreffen

na, bei dem Wetter, ich weiß ja nicht. Sollte es wieder einmal schöner werden, wäre der obere Spielplatz am Sportplatz bei uns im Nest anzusteuern... aber dazu gibts dann noch ne Info... Kann das mal aufhören zu regnen?

Dienstag, 28. Mai 2013

ekelerregendes Regenwetter

dichtete Franz Fühmann in seinem Sprachspielebuch "Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm zu Babel" - das habe ich geliebt und hoffe, es irgendwann antiquarisch neu erwerben zu können. Auch wenn es durch seine Sprache nicht mehr wirklich pc ist.

Aber an dieses Buch denke ich bei dem Regen der letzten Tage. Garten wäre dran, Wolle waschen auch. Der Gedanken, dass in 4 Wochen schon Sommersonnwende ist und danach die Tage schon wieder kürzer werden... all das stimmt mich verzagt. Im Garten sitzen, spinnen, stricken, in den Beeten wühlen, pflanzen, auf der Wiese schlafen und abends Feuer machen... es fehlt mich einfach. Mal abgesehen davon, dass hier viel liegenbleibt, hat der Regen auch einen Baufehler aufgezeigt, der nun die Bauerei aufhält und ziemlich nervt. Wie so einiges an unserer aktuellen Bausituation. Es könnte jetzt schneller von statten gehen, denn der Glasschotter ist drin, der Blähtonstrich auch, das kaputte Fenster ersetzt werden und dann könnte nach dem abschließenden Verputzen die Lehmwandfarbe kommen, die Dielung, die Sockelheizung und dann könnte das Zimmer endlich fertig sein...könnte. So bleibt zu hoffen, dass es nicht mehr ewig dauert. Die Leimfarbe muss noch von der Wand, dafür bleibt dadurch etwas mehr Zeit. Aber trotzdem... es fehlt die Ordnung im Haus, der Arbeitplatz für die Nähmaschine... eben so einiges... Geduld.